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VMware Loadbalancing - Lastverteilung in virtuellen Welten ist kein Kinderspiel
Ob lokale Server-Farmen, geografisch verteilte Cluster oder virtualisierte Umgebung: Load-Balancer sorgen für
eine optimierte Lastverteilung, steigern die Verfügbarkeit von Applikationen und minimieren deren Reaktionszeit.
Damit lässt sich die Verfügbarkeit der Dienste nachhaltig steigern.
Die Komplexität und Nutzung von IP-basierten Anwendungen nimmt stetig zu. Um Wartezeiten
und eine ungenügende Performance zu vermeiden, werden stark frequentierte, datenintensive und
geschäftskritische Services auf mehrere Server verteilt und virtualisiert. Der Betrieb von Server-Farmen,
Clustern und virtualisierten Umgebungen setzt voraus, dass die Daten sinnvoll auf die einzelnen Ressourcen
verteilt sind und die Applikationen für die User transparent bleiben.
Durch eine effektive Verwaltung und Verteilung virtueller Maschinen und Lasten werden Applikationen auf
virtualisierten Infrastrukturen beschleunigt und deren Verfügbarkeit sichergestellt.
Intelligente Verteilung
Load-Balancer sind Schnittstellen zwischen Anwendern und Server-Pool. Sie sind dafür
besorgt, dass die einzelnen Applikationen für alle Benutzer über dieselben URLs aufgerufen werden
können – unabhängig davon, auf wie viele Server und Cluster sie verteilt sind. Selbst geografisch verteilte Anwendungen
bleiben für die Benutzer völlig transparent. Um auch in Spitzenzeiten eine hohe Performance der Dienste zu
gewähren, benötigen Load-Balancer intelligente Verteilalgorithmen. Sie reichen von der einfachen und in der Regel
nicht sehr sinnvollen «Round Robin»-Methode (regelmässige Verteilung an alle Rechner) bis hin zu Verfahren, die
sich an der jeweiligen Leistungsfähigkeit sowie der momentanen Auslastung jedes einzelnen Servers orientieren.
Dadurch werden Überlast-Situationen verhindert. Darüber hinaus unterstützen die «Lastverteiler» die namentlich bei
mehrstufigen Transaktionen benötigte Session-Persistenz. So wird beispielsweise bei SSL-gesicherten
Transaktionen dafür gesorgt, dass die Verbindung zwischen Client und Server dauerhaft aufrechterhalten wird.
Nur so lassen sich interaktive Dienste wie E-Shop oder Electronic Banking unterbrechungsfrei betreiben.
Neben ihrer Kernaufgabe der Lastverteilung weisen Load-Balancer zahlreiche weitere Vorzüge auf,
die sich vorwiegend in einer nachhaltig gesteigerten Verfügbarkeit der Dienste manifestieren.
Hohe Verfügbarkeit und Performance
Systemausfälle werden aufgrund des steten Dialogs zwischen Load-Balancer und Servern
umgehend erkannt und neue Anfragen nicht mehr an den defekten Server weitergeleitet.
Ebenso wertvoll erweisen sich die intelligenten und komfortabel via Webbrowser bedienbaren Lastverteiler
bei Server-Upgrades und Wartungsarbeiten. Dabei umgehen sie das betroffene System bei der Verteilung neuer
Anfragen und ermöglichen so einen kontrollierten Server-Shutdown im laufenden Betrieb. Nach
erfolgtem Reboot leitet der Load-Balancer dem Server automatisch wieder Clients zu. Der Steigerung der
Betriebssicherung dient ferner die unterstützte Failover-Konfiguration. Fällt ein
Load-Balancer aus, übernimmt ein im HotStand-by-Mode betriebenes zweites System
automatisch sämtliche Aufgaben. Auch global verteilte Konfigurationen lassen sich so realisieren
(Geo-Load-Balancing). Sie gewähren, dass die angebotenen Dienste selbst beim Ausfall eines
Standorts aufrechterhalten werden.
Ökologie dank proaktivem Verhalten
Zeichnen sich bisherige Load-Balancing-Technologien mehrheitlich durch ein reaktives
Verhalten aus, erlauben moderne Coyotepoint-Loadbalancer eine proaktive Optimierung virtualisierter
Umgebungen. Ziel entsprechender Plattformen ist es, den Energiebedarf zu reduzieren, Ressourcen
zu konsolidieren, auch bei Leistungsspitzen eine maximale Performance und Verfügbarkeit zu garantieren und
gleichzeitig Kosten zu sparen.
«Smart Control»-Lösungen sind in der Lage, mit den vorhandenen Ressourcen ökonomisch
und ökologisch umzugehen. Sie ermöglichen, wenig beschäftige Server in den Ruhezustand zu versetzen. Dazu übermitteln
sie entsprechende Informationen an die Virtualisierungssoftware, damit die auf den schwach
ausgelasteten Plattformen noch aktiven virtuellen Server auf andere physische Server verteilt werden.
Ist diese Konsolidierung abgeschlossen, versetzt Smart Control die nicht benötigten Systeme in den «Schlaf-Modus».
Der dadurch reduzierte Energiebedarf trägt den Erfordernissen der «Green-IT» Rechnung.
Smart Control ermöglicht zudem bei zunehmender Last das bedarfsgerechte, automatische Hinzufügen
oder Wiedererwecken physischer Ressourcen. Werden Responsezeiten oder eine Serverauslastung festgestellt, die
ausserhalb vordefinierter Grenzwerte liegen, aktiviert Smart Control die zusätzlich benötigten Server automatisch.
Gleichzeitig werden ESX-Server oder VCenter angewiesen, auf den zusätzlich verfügbaren Ressourcen neue
Instanzen virtueller Server zu schaffen. Dadurch lassen sich Lastspitzen effizient abdecken.
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